Sonntag 5. Februar 2012
Veranstaltungen

Inhalt:

Konferenz zur Sozialen Markwirtschaft

12. Januar 2012

 

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COMECE und die Ständige Vertretung der Republik Polen bei der EU


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laden ein zu einer Konferenz am

 

Donnerstag, 12. Januar 2012


Eine Europäische Solidaritäts- und Verantwortungsgemeinschaft

Präsentation der Erklärung der Bischöfe der COMECE zum EU-Vertragsziel der Wettbewerbsfähigen Sozialen Marktwirtschaft



12:30-13:30 mit anschließendem Empfang


Ort:

Ständige Vertretung der Republik Polen bei der EU

Rue Stevin 139, 1000 Brussels

Access Map

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Präsentation von

 

Kardinal Reinhard Marx

Erzbischof von München und Freising

Vize-Präsident der COMECE

und Vorsitzender ihrer Sozialkommission


Diskussion mit

 


Radosław Mleczko

Unterstaatssekretär im Ministerium für Arbeits- und Sozialpolitik

Republik Polen

 

Vittorio Prodi

Mitglied des Europäischen Parlamentes

 

Moderator:

Sébastien Maillard

La Croix

 

Anmeldung bis 11. Januar:

Konferenz 'Laborem exercens'

Mittwoch 21. September @ EU Parlament

 

"Die menschliche Arbeit ist ein Schlüssel und wohl der wesentliche Schlüssel in der gesamten sozialen Frage, wenn wir sie wirklich vom Standpunkt des Wohls für den Menschen betrachten wollen. Wenn die Lösung (...) der sozialen Frage (...) darauf abzielen soll, das menschliche Leben menschlicher zu machen, dann bekommt gerade dieser Schlüssel, die menschliche Arbeit, eine grundlegende und entscheidende Bedeutung." Laborem exercens

 

 

anlässlich des 30. Jahrestages der Enzyklika 'Laborem exercens' läden

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EVP Fraktion (Europäische Volkspartei )

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Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten

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Die Kommission des Bischofskonferenzen der EU

zur Konferenz

 

LABOREM EXERCENS

Die zentrale Bedeutung der menschlichen Arbeit für die Soziale Marktwirtschaft in Europa


unknownMittwoch 21. September 2011

14:30 - 17:30 Uhr

im EU Parlament, Raum JAN 2Q2

 

unter Schirmherrschaft von

 

Othmar Karas MdEP, Stellvertretender Vorsitzender der EVP Fraktion

Gianni Pittella MdEP, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, S&D Fraktion

 

mit

 

Kardinal Peter Turkson,

Präsident des Päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Friede

 

Simultanübersetzung in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch

 

Downloads vom Programm, Einladung

Eingang durch Place du Luxembourg Download Map

 

Online Anmeldung bis 15. September hier:

 


 

Konferenz zum Thema Christenverfolgung

5. Oktober 2010 im EU-Parlament

Europäisches Parlament ergreift Maßnahmen zur Förderung der Religionsfreiheit


Die Religionsfreiheit muss in der EU-Außenpolitik Berücksichtigung finden, indem sie in Form einer verbindlichen Klausel zum Respekt der Religionsfreiheit in Abkommen mit Drittländern eingefügt wird. Dies ist die Hauptforderung einer schriftlichen Erklärung, die heute durch Mario Mauro, MEP, EVP-Fraktion, und Konrad Szymański, MEP, Mitglied der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten, vorgestellt wurde. Die Initiative wurde heute aus Anlass einer Konferenz zum Thema Christenverfolgung, welche durch die beiden Fraktionen sowie COMECE organisiert worden ist, lanciert.


unknownVerletzungen des Rechts auf Religions- oder Glaubensfreiheit werden auf der gesamten Welt verübt und betreffen schätzungsweise 100 Millionen Christen jedes Jahr. Laut Open Doors International wird die Top-Ten-Liste der Länder, in denen Christen am meisten wegen ihres Glaubens verfolgt werden, von Nord-Korea, Iran, Saudi-Arabien, Somalia, den Malidiven, Afghanistan, Jemen, Mauretanien, Laos und Usbekistan angeführt.


Während der Konferenz kamen auch bekannte Zeugen der Christenverfolgung aus aller Welt zu Wort: Mgr Eduard Hiiboro Kussala, Bischof der Katholischen Diözese von Tombura, Yambio im Süd-Sudan, Mgr Louis Sako, Chaldäischer Erzbischof von Kirkuk, Irak, Dr. T. M. Joseph, Direktor des Newman Colleges in Thodupuzha, Indien sowie Kok Ksor, Präsident der Montagnard Foundation (Vietnam).


Konrad Szymański MEP (ECR) erinnerte: „75 Prozent aller Todesfälle im Zusammenhang mit Hassverbrechen aus religiösen Gründen betreffen Menschen christlichen Glaubens, weshalb Christen die am meisten verfolgte religiöse Gruppe in der Welt sind. Europa kann nicht gleichgültig bleiben. Die EU muss eine Mitverantwortung für den Schutz der Religionsfreiheit in der gesamten Welt übernehmen. Das Massenleiden der Christen ist selbst heute noch ein Verbrechen, das vergessen bleibt. Wir sind hier, um die Politiker an ihre Verantwortung hierfür zu erinnern."






Mario Mauro, MEP, EVP-Fraktion, betonte: „Religionsfreiheit ist die Bedingung, von der all unsere anderen Freiheiten abhängen: die Freiheit, die Religion, an die wir glauben, zu äußern und sich zu dieser zu bekennen, bedeutet, dem Machtmissbrauch zu entkommen. Das ist der Grund dafür, warum wir auf der Verteidigung dieses Grundsatzes bestehen müssen und dies ist auch der Grund dafür, warum wir die schriftliche Erklärung zur Verteidigung der „Religionsfreiheit" initiiert haben".


Othmar Karas, MEP und als stellvertretender Vorsitzender der EVP-Fraktion verantwortlich für Interreligiöse Aktivitäten, hob hervor: „Nichtdiskriminierung ist universal. Religionsfreiheit und Nichtdiskriminierung gehen Hand in Hand. Religionen sind ein wichtiger Teil der Europäischen Identität und daher ist der interreligiöse Dialog entscheidend für das politische und Europäische Bewusstsein."


unknownAus Anlass der Konferenz stellte das COMECE Sekretariat sein „Memorandum zur Religionsfreiheit" vor. Der Text enthält 11 Empfehlungen, adressiert an das Europäische Parlament, die Europäische Kommission, den Rat und den Europäischen Auswärtigen Dienst, damit diese, entsprechend ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen, zur Förderung der Religionsfreiheit in den Außenbeziehungen der EU beitragen. Das Memorandum erinnert daran, dass „das Recht auf Religionsfreiheit eng mit anderen Grundrechten verbunden ist, dass die Religionsfreiheit gleichsam ein „Test" für die Beachtung der Grundrechte ist".


Die schriftliche Erklärung, die initiiert wurde durch die MEPs Mario Mauro und Konrad Szymański, soll in den nächsten Wochen dem Plenum vorgelegt werden. Die Unterschriften von 380 Abgeordneten sind dabei in den nächsten drei Monaten erforderlich, damit die Erklärung angenommen wird.





Download der Reden:


Session I:

-Berthold Pelster, Kirche in Not

-Arie de Pater, Open Doors International

-Brian J.Grim, Pew research Center's Forum


Session II

- Mgr Hiiboro Kussala, Bishop of Tombura-Yambio, Sudan

- Mgr Louis Sako, Chaldean Archbishop of Kirkuk, Iraq

- Dr T.M. Joseph, Principal of the Newman College in Thodupuzha, India

- Mr Kok Ksor, President of the Montagnard Foundation (Vietnam).


Messe zur Eröffnung des EU Arbeitsjahres

Dienstag, 28. September



In the framework of the European Year for Combating Poverty and Social Exclusion, Eurodiaconia, Caritas Europa, the Church and Society Commission of CEC and COMECE have great pleasure in inviting you to an


ECUMENICAL CONFERENCE ON POVERTY

under the patronage of President Jerzy Buzek



unknownThursday 30 September 2010
from 14.30 - 18.00 European Parliament, PHS building, 7th Floor, Room 50

To be followed by 
EXHIBITION and RECEPTION

from 18.00 - 20.00












Interpretation will be available in English, French and German


Ten years ago, the European Union committed itself "to make a decisive impact on the eradication of poverty by 2010". Recent figures refer to 84 million people or 17% of the EU population who are at risk of living in poverty today. The political declaration of intent in 2000 was not sufficient to reduce poverty and exclusion. The European Council agreed in June 2010 on a poverty and social exclusion target of lifting at least 20 million people out of poverty by 2020. How can we work together for this new commitment to bring a real change?


In this context, we would like to invite you to attend our ecumenical conference which will bring together Members of the European Parliament, representatives of the European Commission and of the Belgian Presidency, as well as representatives of the different churches, Caritas and Diaconia.


The conference will provide a unique opportunity to exchange experiences in the fight against poverty and social exclusion, and to foster cooperation between actors who are active in this area. On this occasion, our four organisations will launch their common recommendations on poverty and social exclusion to the European Union and its Member States.

The conference will be followed by an exhibition on the work of Christian actors across Europe tackling poverty and social exclusion and will be accompanied by a reception. The exhibition, including contributions of our members, will be open from the 28th of September - 1st of October in the European Parliament.


Download the Programme here


Sorry, the registration process is closed.



Schlussbotschaft der 1. Katholische Sozialtage für Europa

„Solidarität ist die Zukunft Europas“



«Eure Söhne und Töchter werden Propheten sein. Eure Alten werden Träume haben

und eure jungen Männer haben Visionen.» (Joel 2,28)



1. Am 1. September 1939 markierten Schüsse auf der Westerplatte den Beginn des blutigsten

Konfliktes der Weltgeschichte, der im Verlust von über 60 Millionen Menschenleben gipfelte. Aus der Suche nach Versöhnung in Folge dieser Tragödie wuchs jenes Projekt von Freiheit, Frieden und Fortschritt, das wir heute Europäische Union nennen.


Siebzig Jahre später sind Delegierte aus 29 europäischen Ländern zu den ersten Katholischen Sozialtagen für Europa nach Danzig gekommen, wo der Kampf von Arbeitern und Intellektuellen für die humane und soziale Dimension der Arbeit den Weg zum Fall des Eisernen Vorhangs und zur Europäischen Einigung geführt haben. Hier in Danzig - auf der ersten von hoffentlich vielen derartigen Versammlungen - haben wir über die Bedeutung der Solidarität (Solidarnosc) und ihre Zukunft in Europa nachgedacht. Inspiriert aus dem Evangelium und der Katholischen Soziallehre machen wir Vorschläge, um das Gemeinwohl in Europa voran zu bringen.



2. Wir sind überzeugt, dass unsere Generation die Herausforderung erneut annehmen muss, eine «Strategie für das Gemeinwohl» zu entwickeln, auf dem Grundsatz «Dient einander in Liebe.» (Gal 5,13). Dieser Grundsatz verlangt, dass der Staat und die öffentlichen Institutionen Freiräume für selbstbestimmtes Handeln achten und die sozialen Beziehungen stärken, damit jeder Mensch seine ganzen Möglichkeiten ausschöpfen kann. Dazu müssen wir unsere Institutionen mit dem Solidaritäts- und Subsidiaritätsprinzip erfüllen.


Diese Strategie setzt eine gerechte Demokratie voraus, die nur mit verantwortungsvollen Beiträgen aller möglich ist. Wie die Weltwirtschaftskrise lehrt, müssen Egoismus, Utilitarismus und Materialismus Platz machen für das Teilen. Solidarität muss ein Leitprinzip wirtschaftlichen Handelns werden. Die unveräußerliche Würde menschlichen Lebens ist von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod zu achten. Ebenso sind der Fremde, der an unsere Tür klopft, und künftige Generationen zu achten.


Wir leben in Gesellschaften mit beträchtlichem Bewusstsein für individuelle Rechte - bis dahin, dass manche Verantwortung nur für sich selbst anerkennen. Wir betonen, dass Solidarität jede/n von uns verpflichtet - nur so verhindern wir, dass Rechte nebulos in der Luft hängen bleiben.


Wir brauchen keine Furcht zu haben: Solidarität ist unsere gemeinsame Zukunft. Die Einheit Europas war der Traum Weniger. Sie ist zur Hoffnung Vieler geworden. Heute müssen wir gewährleisten, dass sie auch weiter dem Ziel globaler Solidarität dient. Wir sollten nicht in Apathie oder einen neuen Nihilismus verfallen. Wir müssen mehr Vertrauen in die Kreativität der Menschen setzen, Europa auf der Basis von Werten zu gestalten.


3. Für uns bedeutet Solidarität ein persönliches und kollektives Engagement in drei Hauptrichtungen:


Solidarität zwischen den Generationen:

  • Unterstützung und Schutz für die Familie, auf Basis der Ehe von Mann und Frau, und Verhältnisse, die es Eltern erlauben, Kinder zu erziehen und Beruf und Familie zu vereinbaren;
  • Einführung einer einheitlichen europäischen Immigrations- und Asylpolitk, die die Menschenwürde eines/r jeden Migranten/in achtet, mit klaren Rechten und Pflichten als Grundlage für ihre Integration;
  • Neuorientierung unseres persönlichen Lebensstiles und des Wirtschaftswachstums, um unseren ökologischen Fußabdruck und den Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen generell zu verkleinern, damit wir den nachkommenden Generationen einen bewohnbaren Planeten weiterreichen können.

Solidarität innerhalb Europas:

  • Ausrichtung der Wirtschaft am Dienst an allen Menschen, indem der Wert menschlicher Arbeit in allen Formen anerkannt wird - bezahlt, unbezahlt und ehrenamtlich. Die europäische Soziale Marktwirtschaft muss den neuen Herausforderungen angepasst werden;
  • Schutz der am meisten Verwundbaren von uns, soziale Gerechtigkeit und gleiche Chancen für alle in unseren Gesellschaften, effektivere Maßnahmen, um Armut und sozialen Ausschluss zu verringern;
  • Schaffung einer Politik der Steuerung der Finanzmärkte auf EU-Ebene und Einsatz für wirksame Strukturen der internationalen Regulierung.

Solidarität zwischen Europa und der Welt:


  • Einhaltung unserer Versprechen an die Entwicklungsländer und Einführung einer «Gemeinsamen Entwicklung» mit den ärmsten Ländern der Welt, speziell in Afrika;
  • Weiterentwicklung von fairem Handel (fair trade) auf nationaler und EU-Ebene;
  • Frieden und Gerechtigkeit, aufbauend auf Menschenwürde, Menschenrechten, insbesondere Religionsfreiheit.


Zur vollen Umsetzung dieser Ziele müssen die öffentlichen Finanzen sowohl auf nationaler wie auf EU-Ebene entsprechend angepasst werden.


Alle Bürger/innen Europas, die diese Ansichten teilen, müssen sich persönlich zur Umsetzung engagieren und und politische Verantwortung auf allen Ebenen, wo es sinnvoll ist, übernehmen.


4. Die ganzheitliche Entwicklung der Menschen und der Völker voran zu bringen ist eine Berufung, die uns erst zu dem macht, was wir sind. Als Christ/inn/en sind wir auf Transzendenz hin offen. Es ist unsere Berufung, das Geschenk der Geschwisterlichkeit, im Vertrauen auf Gottes Beistand, froh anzunehmen und seine Werkzeuge zu werden, auch wenn es persönlichen Verzicht bedeutet.

Europa braucht im Glauben gereifte Männer und Frauen, die im Namen Jesu Christi bereit sind, andere mit offenen Armen zu empfangen und für den Aufbau von Beziehungen und Institutionen der Solidarität einzutreten, im Dienst an den Menschen unserer Zeit und in Achtung vor den Generationen, die nach uns kommen. Mit Männern und Frauen anderer Überzeugung möchten im Dialog bleiben und für das Gemeinwohl zusammen arbeiten.


Zusatzinhalt:

Rede von Mgr Van Luyn

Opening Ceremony


EMBARGO Thursday 8 October 2009-16:00

Es gilt das gesprochene Wort


unknownMgr Adrianus van Luyn, COMECE President

1. Europäische Sozialtage in Danzig 8. Oktober 2009







Teilnehmer Buch

zum Downloaden:

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Die Ersten Katholische Sozialtage für Europa

vom 8. bis 11. Oktober in Gdansk (Polen)


COMECE | 19, Square de Meeûs | B-1050 Bruxelles | T + 32(2) 235 05 10
http://www.comece.org/