„Die katholische Kirche hat eine Verantwortung für die Schöpfung und muss diese Verantwortung auch öffentlich geltend machen", heißt es in der jüngsten Sozialenzyklika Caritas in Veritate von Papst Benedikt XVI.. Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde sind ein fester Bestandteil der katholischen Soziallehre. In seiner Sozialenzyklika erinnert Benedikt XVI. daran: „ Wir müssen jedoch auf die sehr ernste Verpflichtung hinweisen, die Erde den neuen Generationen in einem Zustand zu übergeben, so daß auch sie würdig auf ihr leben und sie weiter kultivieren können. Das schließt ein, es sich zur Pflicht zu machen, nach verantwortungsbewußter Abwägung gemeinsam zu entscheiden, welcher Weg einzuschlagen ist, mit dem Ziel, jenen Bund zwischen Mensch und Umwelt zu stärken, der ein Spiegel der Schöpferliebe Gottes sein soll - des Gottes, in dem wir unseren Ursprung haben und zu dem wir unterwegs sind"(CiV 50). Das damit angesprochene Gebot der intergenerationellen Gerechtigkeit wird insbesondere durch den durch Menschen verursachten Klimawandel auf eine harte Probe gestellt.