Der Handel mit Waren und Dienstleistungen war schon immer Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Die sorgfältige Verwaltung der vorhandenen Ressourcen und das Erwirtschaften von Reichtum und Wohlstand waren und sind Schlüsselelemente der wirtschaftlichen Entwicklung. Im Lauf der Jahrhunderte hat die jüdisch-christliche Tradition ein wachsendes Verantwortungsgefühl für den schonenden Umgang mit den materiellen und menschlichen Ressourcen dieser Erde entwickelt. Gerade die Katholische Soziallehre hat sich immer wieder für die soziale Dimension des Marktes eingesetzt und an die menschlichen und gesellschaftlichen Aspekte wirtschaftlichen Handelns erinnert. Daher macht es Sinn, die verschiedenen Formen dieses Handelns zur Diskussion zu stellen und einer ethischen und vor allem sozialethischen Prüfung zu unterziehen.