Vorstellung des von den EU-Bischöfen berufenen Rates der Weisen
In Vorbereitung auf den 50. Jahrestag der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 2007 haben die Bischöfe der Kommission der Bischofskonferenzen (COMECE) einen Rat der Weisen eingesetzt und mit der Erstellung eines Berichts zur Bedeutung ethischer Werte für die europäische Einigung beauftragt. Von diesem Bericht erhoffen sich die Bischöfe einen
Impuls für die Vertiefung der europäischen Wertegemeinschaft. Der Rat der Weisen1, der am 11. September erstmalig zusammentritt, soll seine Überlegungen bei einem europäischen Kongress vorstellen, zu dem die Bischöfe der COMECE gemeinsam mit einer Reihe von katholischen Laienorganisationen und Einrichtungen von religiösen Gemeinschaften vom 23. – 25. März 2007 nach Rom einladen.
In Vorbereitung auf diesen Kongress organisieren das Sekretariat der COMECE und das Netzwerk « Initiative Christen für Europa »2 ein Seminar vom 9. bis 11 Oktober 2006 in Clermont-Ferrand/Frankreich. Themen dieses Seminars sind die Entstehungsgeschichte und Analyse der Römischen Verträge und Überlegungen zu einer Aktualisierung der ursprünglichen Intentionen dieses Grunddokuments der europäischen Einigung.3
Kontext: Die 25 Regierungschef der EU werden am 25. März 2007 in Berlin anlässlich des 50. Jahrestages der Unterzeichnung der Römischen Verträge eine politische Erklärung annehmen, in der die europäischen Werte und Bestrebungen dargelegt werden und in der bestätigt wird, dass sie sich gemeinsam verpflichten, die diesbezüglichen Erwartungen zu erfüllen. Die COMECE sowie die europäischen katholischen Bewegungen4 sind bereit, ihren Beitrag zur Reflexion und für eine Neubelebung des europäischen Aufbauwerks zu leisten. Dieser Beitrag wird seinen Höhepunkt in der Versammlung in Rom in 2007 finden.
Prälat Noël Treanor, der Generalsekretär der COMECE, lädt am 11. September um 11Uhr zu einer Pressekonferenz in das COMECE-Sekretariat, Rue Stévin 42, ein.
Seitens des Rates der Weisen werden folgende Personen an der Pressekonferenz teilnehmen:
- Philippe de Schoutheete, ehemaliger ständiger Vertreter Belgiens bei der EU
- Stephen Wall, ehemaliger ständiger Vertreter Großbritanniens bei der EU


