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Kirchen und Kirchenorganisationen:
einen substantiellen Beitrag zur sozialen Infrastruktur in Europa
Aktuell wird in Rat und Parlament die Zukunft der Europäischen Kohäsionspolitik erörtert. Die Regionalpolitik ist Ausdruck der Solidarität innerhalb der Europäischen Union. Für Christen ist Solidarität selbstverständlicher Ausdruck ihres Glaubens. Die Kirchen sind davon überzeugt, dass insbesondere in der gegenwärtigen Belastungsprobe für das Europäische Einigungswerk der europäischen Regionalpolitik eine hohe Bedeutung für den im EU-Vertrag anvisierten Zusammenhalt zukommt. Daher hat das Sekretariat der COMECE zusammen mit den Ökumenischen Partnern eine gemeinsame Stellungnahme über die „Rolle der kirchlichen Akteure in der Europäischen Kohäsionspolitik“ erarbeitet.
Besonders in den Bereichen der transnationalen Kooperation, der Bildung, der Kultur und der sozialen Inklusion sind Kirchen und kirchliche Einrichtungen relevante Akteure und wirken über die staatlichen Grenzen hinweg am gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa mit. Die vorliegende Stellungnahme zielt darauf ab, diese Schlüsselrolle mit konkreten Beispielen zu illustrieren und fordert die EU-Institutionen dazu auf, über die Schlüsselrolle der Kirchen mit Blick auf die aktuelle Abfassung der Verordnungstexte und Vorschriften zur Kohäsionspolitik nachzudenken.
Die Stellungnahme ist in Deutsch und Englisch verfügbar.
KONTAKT: Johanna Touzel, Pressesprecherin der COMECE
johanna.touzel@comece.eu Tel+32 (0)2 235 05 15
Die COMECE ist die Kommission der Bischofskonferenzen in der Europäischen Union. Sie setzt sich aus den delegierten Bischöfen der 26 katholischen Bischofskonferenzen zusammen, die alle EU-Mitgliedsstaaten repräsentieren. Seit nun mehr 30 Jahren begleitet die COMECE den Prozess der Europäischen Integration, indem sie die Rechtsgebung auf europäischer Ebene reflektiert. Die COMECE ist nach Artikel 17 (3) des Vertrags über die Arbeitsweise der EU Dialogpartner der EU-Institutionen.