Thursday 17. May 2012
Geschichte der COMECE

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Am Anfang war die Idee

Am Anfang war die Idee: das große Friedensprojekt der Gründerväter Europas - im Rahmen einer konzertierten Aktion diesen lang ersehnten Raum versöhnter Nationen schaffen, die im Respekt der Völker, aus denen sie leben, und der christlichen Werte, die sie einen, miteinander verbunden sind. Doch bis zur Umsetzung dieser Idee kann der Weg lang und beschwerlich sein. Von Beginn an bietet die Kirche ihre Unterstützung beim Bau des Europäischen Hauses an. 1950 nimmt Papst Pius XII. die Schuman-Erklärung begeistert auf und feiert 1957 die Unterzeichnung der Römischen Verträge als „das wichtigste und bedeutendste Ereignis der modernen Geschichte der Ewigen Stadt".


Ein Jahr zuvor hatte der Erzbischof von Straßburg die Jesuitenpater eingeladen, die Arbeiten des Europarates zu verfolgen und die kirchlichen Instanzen auf dem Laufenden zu halten. Dieses katholische Sekretariat für europäische Fragen eröffnet 1963 in Brüssel eine Nebenstelle, möglichst nahe an den Gemeinschafts-institutionen. 1970 wird ein Apostolischer Nuntius vom Heiligen Stuhl nach Brüssel abgeordnet und 1976 führt ein erster Entwurf einer gemeinsamen Vertretung der Bischöfe zur Einrichtung des Katholischen Pastoralinformationsdienstes (SIPECA). Der Vorgänger der COMECE übernimmt die Aufgabe, die Bischofskonferenzen über die Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft zu informieren.

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